Sonderausstellung

 “Drum prüfe wer sich ewig bindet……”

Broschüre Sonderausstellung

Die neue Sonderausstellung wurde am Sonntag, 17. Mai 2015, dem internationalen Museumstag, unter dem Motto „Drum prüfe wer sich ewig bindet…..”, Hochzeit im Wandel der Zeit, eröffnet.
In dieser Ausstellung werden Brautpaare von 1900 bis heute gezeigt. Ebenfalls ist anhand von 93 ausgestellten Brautbildern der Wandel der Hochzeitsmode zu sehen.
Es kamen viele Besucher, die anhand dieser Bilder in Erinnerungen schwelgten und Verwandte und Bekannte darauf erkannten.
Zu dieser Ausstellung ist wieder eine Begleitbroschüre zum Preis von 4,50 € im Museum erhältlich.
Darin werden die geschichtlichen Hintergründe der Ehe beleuchtet.

 

 “Mini – Midi – Maxi“

Am 18. Mai 2014, dem Internationalen Museumstag, wurde die neue Sonderausstellung über die Mode der 1970er Jahre unter dem Titel: “Mini – Midi – Maxi – erlaubt ist was gefällt“ eröffnet.
Bis 1970 waren es die Modeschöpfer der Haute Couture, die Modestile vorgaben.
Ab jetzt gaben die Jugendlichen auf der Straße die modischen Regeln vor.
Die Mode dieser Jahre war in ihren Formen und Farben so vielfältig wie niemals zuvor und danach.
Es herrschte Individualität. Erlaubt ist was gefällt: grelle Farben, wild gemustert, kurz und knapp, eng und lässig, lang und weit.
Die politischen, ökonomischen und ökologischen Probleme der 1970er Jahre verlangten ein Umdenken. Viele gesellschaftliche Umbrüche bahnten sich an oder fanden statt.
Probleme und Themen waren: sexuelle Befreiung, Jugendarbeitslosigkeit, Unzufriedenheit der Jugend, Kriege, Flüchtlinge, Umweltkatastrophen, Klimawandel.

Im Jahr 1976 machen sich 5 junge Männer aus dem Kreis St. Wendel mit ihrem bunten VW-Bus auf den Weg nach Irland.

Näheres kann man in der Begleitbroschüre zur Ausstellung nachlesen.
Diese Broschüre kann man im Museum zum Preis von 4,-€ käuflich erwerben.

Chantal Schüssler zeigt die damalige Damenmode: Schlaghose und weites Oberteil

 „Vom Bubikopf zum Petticoat“

Am Sonntag, 16. Juni 2013, wird im Museum für Mode &Tracht in Nohfelden die Sonderausstellung „Vom Bubikopf zum Petticoat“ eröffnet.
Darin wird an die Mode der 1920er bis 1960er Jahre erinnert. Mit Bildern und Kleidung mit Accessoires wird diese Zeit wieder lebendig.
In der Ausstellung werden keine Kleider von Chanel, Dior oder anderen bekannten Modeschöpfern gezeigt, sondern Kleider und Anzüge die im Museum vorhanden sind und überwiegend aus dem Saarland stammen. Diese Exponate zeigen die verschiedenen Arten der Herstellung der Kleidung. Kleidungsstücke wurden von der damaligen Frauengeneration umgeändert, aufgearbeitet und selbst geschneidert.
Zwischen 1920 bis 1960 war geschichtlich und wirtschaftlich in Deutschland viel Bewegung, was sich in der Kleidung wieder spiegelte. Näheres kann man in der Begleitbroschüre zur Ausstellung nachlesen.
Diese Broschüre kann man im Museum zum Preis von 4,-€ käuflich erwerben.

Broschüre

„Bettgeflüster – Mode für die Nacht “

Am 15. Mai 2011, dem Internationalen Museumstag, wird die neue Sonderausstellung mit dem Thema: „Bettgeflüster – Mode für die Nacht “ eröffnet.
Wir zeigen in dieser Ausstellung die Entwicklung der Nachtwäsche für Frauen und Männer von 1850 bis heute.
Angefangen vom hochgeschlossenen Nachthemd bis auf die Füße, dem legendären Baby Doll bis zum heutigen Sleep-Shirt mit Trägern.
Bei den Männern starten wir mit dem Tag- Nachthemd mit und ohne Kragen über das eigentliche Nachthemd, den Pyjama bis zum heutigen Schlafanzug.
Anläßlich der Eröffnung der Sonderausstellung ist das Museum an diesem Tag von 13.00 – 18.00 Uhr geöffnet.
Text: Heidi Meier
Ein Hemd für den Tag
Ein Hemd für die Nacht ?
Vor dem Jahre 1500 schliefen die meisten Menschen nackt. Der Adel und reiche Bürger in Europa kannten ab 1500 schon Hemden für die Nacht. „Um 1500 wurde erstmals in Italien ein Nachthemd erwähnt.“ (Loschek, Ingrid, Reclams Mode- und Kostümlexikon, 362) Die Nachthemden waren wie das Tageshemd geschnitten, nur länger und weiter als das Tageshemd.
Diese Sitte breitete sich aber nur allmählich beim Adel in Europa aus
Das Taghemd als Nachthemd
Vor 1800 war das Hemd ein langes, weites Leinengewand. Es bedeckte die Arme, den Rumpg und die Beine bis über die Waden.In allen Schichten wurde das Hemd getragen, von allen Altersstufen in Stadt und Land, von Frauen, Männern und Kindern.
Das Hemd hatte mehrere Funktionen:
• Es war Oberhemd und Unterhemd zugleich
• Es ersetzte beim Mann die Unterhose und bei der Frau häufig den Unterrock
• Es wurde als Nachthemd benutzt
Weitere Ausführungen und Themen:
• Von der Zipfelmütze zur Schlafmütze
• Das Frauenhemd
• Schnittmuster für ein Frauenhemd mit Spickel und Gosset im Handarbeitsunterricht 1900
• Die Nachtjacke
• Die Nachthaube der Frau
• Das Nachthemd für die Frau
• Nachthemd für die Frau heute
• Das Nachthemd für den Mann
• Schlafanzug – Pyjama
• Das Baby Doll (engl., Baby – Puppe) kommt auf
• Sleepshirt
• Literatur
Näheres zu den oben angeführten Themen kann man in der Begleitbroschüre zur Sonderausstellung nachlesen.
Diese Broschüre ist im Museum zum Preis von 3,50 € zu erwerben.

Brosch_jpgText: Heidi Meier

“Ganz in Weiß – einmal Prinzessin sein”

Brautmode von 1927 bis heute

Seit dem 17. Mai 2009 befindet sich die Sonderausstellung in den Räumen unseres Museeums.

Mode nur für einen Tag?

In unseren Wechselausstellungen möchten wir Themen in den Vordergrund stellen, die in der Dauerausstellung nicht berücksichtigt werden können.

Warum beschäftigen wir uns mit der Geschichte des weißen Brautkleides?

Die Exponate, die zur Zeit in der Dauerausstellung gezeigt werden, sind aus den Jahren 1845 – 1920. Auffallend sind dabei die schwarzen Hochzeitskleider. Besucher/innen fragen oft: “Warum schwarze Hochzeitskleider? Durfte die Braut kein weißes Kleid tragen, da sie vielleicht schwanger war?” Die reine Braut in Weiß spuckt noch in vielen Köpfen.
Wir Nachkriegskinder erinnern uns daran, dass die Kirchen, sowohl die katholische wie auch die evangelische, darauf achteten, dass eine schwangere Braut kein weißes Kleid, keinen weißen Schleier und keinen Brautkranz trug.

Die geschmückte Braut im weißen Kleid ist zu keiner Zeit aus der Mode gekommen.
Heute gibt es viele Ratgeber-Bücher zur Hochzeit. Auf Hochzeitsmessen werden die modischen Kleider mit den dazugehörenden Accessoires vorgestellt. Sogar eine Berufsgruppe “der/die Hochzeitsplaner/in” hat sich etabliert. Der Wandel unserer Lebensumstände und der Wandel der rechtlichen Stellung der Frau in der Gesellschaft zeigen sich auch im modischen Kleidungsverhalten; das kann an Hand der Brautkleider gezeigt werden. Wir wollen uns nicht mit den Accessoires wie Schuhe, Stümpfe, Handschuhe etc. befassen, sondern mit den Teilen der traditionellen Brautausstattung Kleid, Schleier, Kranz und Blumenschmuck.

Näheres zu den nachfolgenden Themen kann man in der Begleitbroschüre zur Sonderausstellung nachlesen:

  • Kleidung als Zeichen für Sozialverhalten
  • Die Rechtslage
  • Die Volljährigkeit – Mündigkeit
  • Das Hochzeitskleid im Wandel der Zeit – Wann kam das weiße Hochzeitkleid in Mode?
  • Die befreite Frau 1920
  • 1930er Jahre
  • Mangelzeit : Kriegs- und Nachkriegszeit
  • 1940er Jahre, 1950er Jahre, 1960er Jahre
  • 1970er Jahre, 1980er Jahre, 1990er Jahre, 2000er Jahre

Diese Broschüre ist im Museum zum Preis von 3,- € zuerwerben

Zwei Beispiele aus der Ausstellung:

Das neue Frauenbild zeigt sich in der Mode: Abschaffung des Korsetts und Überspielen von Busen und Taille.

1927 – Hochzeitskleid mit Kranz aus St. Wendel


Am 29.07.1981 heirateten der englische Thronfolger Prinz Charles und Lady Diana Spencer. Das Kleid von Lady Diana diente nun als Vorbild für die Hochzeitskleider: die Schultern stark betont durch Schulterpolster, der Rock weit ausgestellt, unterstütz durch Petticoats und Reifröcke.

1982 – Brautkleid aus St. Wendel


Bisherige Sonderausstellungen:

“Der Gentleman, Männermode für alle Anlässe” als PDF-Datei (Rechtsklick für speichern)